Asperger-Autismus




Zur Situation von Schülern mit leicht autistischem Verhalten und Asperger-Syndrom





















Wie so vieles im Deutschen Bildungssystem, wird auch die Beschulung von Asperger-Autisten je nach Bundesland unterschiedlich gehandhabt.
In Hamburg gilt: Autisten, die schwer behindert sind, besuchen eine Schule für geistig Behinderte, die weniger schwer betroffenen besuchen meist ein Gymnasium und müssen dort sehen, wie sie zurechtkommen.
Eine Schulbegleitung gibt es nicht, in der Grundschule setzt man auf Integration. Nicht ganz die richtige Maßnahme bei einem Kind, dessen Leiden durch Gruppenuntauglichkeit gekennzeichnet ist. Einziger Vorteil: die Klassen haben weniger Schüler.
Eine Schulbegleitung, die dem Schüler in jeder Situation des Schultages helfend zur Seite steht ist optimaler.
Es scheint allerdings erheblicher Informationsbedarf von Seiten der Lehrerkollegien an Grund- und weiterführenden Schulen zu bestehen. Nach anfänglicher Verwunderung wird die Schulbegleitung für einen Schüler zwar akzeptiert, das Problem damit aber als erledigt betrachtet – kein Extraaufwand nötig.
Es sollte klar sein, dass die Begleitung als Dolmetscher zwischen dem Asperger-Autisten und den Lehrern, sowie den Mitschülern fungiert. Die jeweils andere Sicht- und Verhaltensweise sollte erklärt, der Lehrstoff entsprechen umgearbeitet werden. Eine enge Zusammenarbeit zwischen Schule, Begleitung, Eltern und evtl. Therapeuten ist wünschenswert.

Auf den folgenden Seiten finden Eltern oder Betroffene einen Text, der die Besonderheiten der Asperger-Autisten hinsichtlich des Schulbesuchs kurz zusammenfasst, sowie eine Liste mit Vorschlägen für Unterricht und Schulalltag.
Beides kann ergänzt werden. Vorschläge bitte per Mail über den Kontakt-Button. Danke.

Die nachfolgend verlinkten Texte gibt es auch als PDF, Link am Ende der Seiten:

Informationen zu Schülern mit AS

Merkblatt für Lehrer und Schulen